Donnerstag, 26. April 2012

[Buchrezension] Günter Krieger - "Gertrudisnacht"

Ich hatte glücklicherweise wieder die Möglichkeit, ein Buch kosten- und bedingungslos bei Blogg dein Buch zu testen. Vielen Dank!


Inhaltsangabe des Buchdeckels:

Am 16. März 1278 erscheint Graf Wilhelm von Jülich mit seinem Heer vor Aachen. Im Auftrag König Rudolfs von Habsburg soll er Kriegssteuern eintreiben. Doch die Rechnung hat er ohne die kampfwilligen Aachener gemacht. Die Auseinandersetzung endet mit einem Gemetzel, das in die Geschichte eingehen wird.
Vier Personen geraten ungewollt in den Strudel der Ereignisse: Bernhard, ein Novize, der aus seinem Konvent verbannt wurde; Irma, eine Bauernmagd, die nach einem Überfall auf ihre Heimat durchs Land irrt; Ritter Werner von Merode, der einst im Heiligen Land kämpfte, und Rupert, ein Schlitzohr mit der Gabe, sich immer in Schwierigkeiten zu bringen. Während die Stadt in Blut versinkt, kreuzen sich ihre Wege.
ACHTUNG: Im Folgenden wird es einige Spoiler geben! Wer dies nicht mag, bitte nicht lesen!
Eigene Inhaltsangabe:
In „Gertrudisnacht“ geht es um 4 junge Menschen, die ein unterschiedliches Leben leben und unterschiedliche Schicksale erlitten. Da gibt es Bernhard, ein junger Mönch mit eigenen Lastern, wie z. B. der Gedanke an Mädchen, und aus dem Kloster herausgeschmissen wurde. Irma, die Magd, erlebte bei ihrer Bauernfamilie schreckliches und muss von dort fliehen. Alleine schlägt sie sich durch den Wald und die Dörfer. Werner von Merode gibt es als jung und alt. Beide sind gute Menschen und müssen in der gefährlichen Welt der Adeligen bestehen. Rupert ist ein Kleinkrimineller, aber im Herzen guter Mensch, der gerne mit den Frauen spielt. Ein richtiger Herzensbrecher ;-) Zum Schluss des Buches werden alle vier Protagonisten zusammengeführt. Wie das geschieht, sollte man selber lesen J
SPOILER ENDE!
Günter Krieger hat ein kurzes, sehr leicht lesbares Buch geschrieben. Aufgrund der Kürze war es auch nicht sehr detailliert, sodass mir die Tiefe im Buch gefehlt hat. 50 Seiten mehr wären schön gewesen! Die Geschichte hat einiges Potenzial und es hätte wesentlich mehr herausgeholt werden können. Es soll laut Nachwort eine Art „Nachfolgebuch“ geben, allerdings habe ich dies nicht gelesen. Außerdem hat es mir nicht gefallen, dass die Gertrudisnacht, welche immerhin den Titel gibt, sehr schnell abgehandelt wurde. Auch da wäre mehr drin gewesen! Die Protagonisten waren mir aber sehr sympathisch, was wieder einiges rausreißt.
Im Endeffekt war es ein netter Roman, der viel Potenzial hätte, aber einiges verschenkt. Für einen Leseabend ohne geistige Anstrengung kann ich ihn aber empfehlen!
Ich gebe ihm 3 von 5 Punkte, aber mit der Tendenz zu vier, weil er gut war, aber zu kurz!

Das Buch ist unter diesem Link zu bestellen und ist im Dryas Verlag erschienen.


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